Organisation

KOBIK ist in drei Aufgabenbereiche gegliedert: Monitoring, Analyse und Clearing

Monitoring

  • Verdachtslose und gezielte Internetrecherchen nach strafrechtlich relevanten Inhalten 
  • Entgegennahme und Vorbearbeitung von Verdachtsmeldungen aus dem In- und Ausland
  • Abklärung und Erhebung von Urheberschaft und Standorten inkriminierter Internetinhalte
  • Sicherstellung von Daten und Beweismitteln

Analyse

  • Systematische Analyse und Interpretation von Daten aus öffentlichen und internen Quellen im Bereich der Internetkriminalität
  • Auswertung der Analysen und Berichterstattung, Darstellung von Trends und Formen der Internetkriminalität und Vorschläge zu deren Bekämpfung
  • Statistiken führen
  • Allgemeine Koordinations- und Repräsentationsaufgaben
  • Ansprechstelle für Fragen aus der Öffentlichkeit

Clearing

  • Prüfen von Verdachtsmeldungen auf deren strafrechtliche Relevanz
  • Koordination von laufenden Verfahren 
  • Weiterleiten der Fälle an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden im In- und Ausland

KOBIK ist bei der Bundeskriminalpolizei (BKP) angegliedert, einer Hauptabteilung des Bundesamtes für Polizei (fedpol).

Die strategische Führung der Koordinationsstelle wird von einem Leitungsausschuss wahrgenommen. In diesem Ausschuss sind mit je einem Delegierten die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und –direktoren (KKJPD), die Konferenz der Strafverfolgungsbehörden der Schweiz (KSBS), die Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS) und die Geschäftsleitung von fedpol vertreten. Der Leitungsausschuss legt die Geschäftsordnung fest, garantiert die Umsetzung des Mandats und überwacht die Leistungserbringung.

KOBIK beschäftigt unter anderem Netzwerktechniker, Spezialisten für Internetprotokolle und Informationssicherheit, Juristen und Kriminalanalytiker. Die Mitarbeitenden stammen aus der Romandie, der Deutschschweiz und dem Tessin.

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nach oben Letzte Änderung 08.11.2016